Das Prinzip Ito

Das Prinzip Ito

Immer wieder beobachte ich meine KundInnen mit ehrfürchtigem Staunen vor dem Ito-Regal. Unweigerlich folgt meist kurz darauf die Frage „Was strickt man denn daraus, das ist ja soooo dünn?“

Das ist richtig, trotzdem kann man die Garne ganz wunderbar auch einfädig zu fluffigen Tops oder zarten Tüchern verstricken. Richtig toll zur Geltung kommen die Garne aber in dem Moment, wo man mehrere Fäden davon gemeinsam verstrickt. Dadurch, das die einzelnen Fäden so dünn und ergiebig sind, kann man nach Herzenslaune kombinieren. Je nach gewähltem Garn wird das Ergebnis griffig, flauschig oder fließend – (fast) alles ist möglich.

Am Wochenende hab ich mir das ANJO-Tuch vorgenommen. Mit je einem Faden Sensal, Washi und Niji entstand ein wunderbar flauschig-zartes Tuch mit Farbtiefe und Stabilität (durch den Papieranteil der Washi). Das Ergebnis hat mich persönlich wieder restlos begeistert.

Und weil es so viel Spaß gemacht hat habe ich gleich das nächste Projekt auf die Nadeln genommen – ein Schal im Schachbrettmuster aus Washi, Kinu und Niji!